Adventlicher Gruß

Licht im Dunkeln

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Besucher unserer Homepage!

„Das Volk, das in der Finsternis lebt, sieht ein großes Licht; hell strahlt es auf über denen, die ohne Hoffnung sind.“ (Jesaja 9,1)

Diese Worte sind uns vom Propheten Jesaja (um 700 v. Chr.) gesagt. Es sind hoffnungsvolle und adventliche Worte, in die wir uns hineinbegeben dürfen. Advent und Weihnachten werden zum zweiten Mal erheblich eingeschränkt sein. Viele Menschen sehen das als eine schwere, belastende und bedrückende Zeit. Gewohnte Bräuche, die geschätzte adventliche Stimmung, die auf ein Zugehen auf Weihnachten dazu gehört, und ebenso eigene Familientraditionen sind beschränkt. Da wird der „Lichterglanz“ um einiges dunkler ausfallen. 

Sind wir jetzt ein Volk, das dadurch in der Finsternis lebt? Sind wir Menschen, denen langsam die Hoffnung auf eine bessere Zeit ausgeht? Der Prophet Jesaja lebte mit dem Volk Israel in einer geschichtlich dunklen Zeit, es herrschte Untergangsstimmung. In diese Zeit sprach er seine Hoffnung aus, seine Botschaft von Gott. Wenn wir dieses Wort in der Adventszeit und an Weihnachten hören, dann dürfen auch wir es uns prophetisch sagen lassen: Wir dürfen das Licht sehen, das von Gott ausgeht und uns erreichen möchte. Diese „Licht(e)“-Hoffnung kommt für mich in dem Bild zum Ausdruck. Zwei Frauen in einer dunklen Kirche. Durch die Öffnung im Gewölbe fallen die Strahlen der Sonne in sie hinein. Adventlich ausgedrückt: Das göttliche Licht umstrahlt sie. 

Für diese adventliche Zeit wünsche ich Ihnen, dass der Lichtglanz Gottes Sie umstrahlt, und Ihnen mehr Licht als Dunkelheit schenkt!

Andreas Anhalt, Pfarrer

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